Lustig oder problematisch? Echte BuLi Stars über Ihre virtuellen alter Egos in FIFA 16

EA veröffentlichte die Tage ein Video, in dem echte Bundesliga Stars wie Nuri Sahin, André Hahn, Patrick Herrman, Christoph Kramer und weitere Profifußballer über ihre Konterfeis in FIFA 16 sprechen.

Thema sind die Spielerwerte. Wir haben auch schon über den ein oder anderen Spielerwert diskutiert, möchten hier aber noch ein mal allgemeiner vorgehen.

Zuerst schauen wir uns einmal das Video an:

Christoph Kramer sieht sich z.B. gut getroffen. Er gibt zu, dass er in FIFA 16 zwar ziemlich langsam ist, dies aber in echt auch von sich sagen kann.

Nuri Sahin ist mit seiner 47 im Kopfballspiel nicht wirklich zufrieden. Im echten Leben sieht er sich da viel weiter vorne. (Allerdings nicht ganz ohne Augenzwinkern)

Vielen der interviewten Profis haben ein Problem damit, dass sie sich zu langsam sehen. Julian Korb geht noch weiter: „Mein Spieler kann gerade mal so geradeaus laufen“.

Und das ist auch schon oft unser Thema gewesen: Natürlich muss man die Spieler in FIFA 16 im Kontext sehen. Und da ist ein Ronaldo natürlich um einiges schneller als ein Julian Korb.

Aber: Die ersten Ligen in FIFA 16 bilden alle absolute Profifußballer ab. Und da erwartet man, dass diese

  • sich normal schnell drehen können
  • einen Ball über 2 Meter auf den nächststehenden Mann bringen können
  • einen einfachen Pass aus 2 Meter blind(!) annehmen können. Wie oft passiert es, dass ein Lionel Messi 2 Sekunden braucht und sich bei der Ballannahme fast die Beine bricht?

Wir sind der Meinung: Lustiges Video, aber es ist auch viel Ernst dabei. Bevor am zwanzigsten neuen Online-Modus oder einem noch glänzenderen Menü gefeilt wird, sollte das Hauptaugenmerk ab sofort auf das Balancing und den realistischen Werten und Bewegungen der Spieler gelegt werden!